Paarberatung / Paartherapie
Die Partnerschaft gehört für die meisten Menschen zu den wichtigsten Lebensbereichen. Zwar sind die statistischen Zahlen alles andere als erfreulich - etwa 3/4tel aller Ehen scheitern, etwa jede zweite Ehe wird irgendwann geschieden -, trotzdem sind die allermeisten Menschen an einer langfristigen Partnerschaft interessiert. Bei manchen zeigt sich dies auch in Form wiederholter Ehen.
Die Probleme, die in einer Partnerschaft auftauchen können, sind außerordentlich vielfältig. So können Probleme direkt auf die Partner zurückgehen (Kommunikationsdefizite, sexuelle Schwierigkeiten, wenige gemeinsame Interessen etc.) oder aber auch durch andere mitbeeinflußt werden (Kinder, Probleme eines Partners am Arbeitsplatz etc.). Wie beeinträchtigend eine "unglückliche" Partnerschaft ist zeigt sich unter anderem auch darin, daß Personen in solchen Partnerschaften deutlich häufiger als Personen in "glücklichen" Partnerschaften unter verschiedensten Symptomen leiden: sie werden häufiger krank, haben weniger Energie, sind weniger gut gestimmt usw.
Das macht deutlich, daß Paarberatung bzw. Paartherapie von außerordentlicher Wichtigkeit sind. Leider ist oftmals nur einer der beiden Partner dazu bereit und motiviert, eine Paarberatung aufzusuchen. In aller Regel ist dies die Frau. Zwar ist es auch möglich, mit einer Person alleine an ihrer Partnerschaft zu arbeiten, aber eine echte "Paar"-Behandlung ist natürlich nur möglich, wenn beide anwesend sind. Noch besser ist es, wenn nicht nur beide Partner in die Behandlung kommen, sondern dies auch so frühzeitig tun, daß die Fronten noch möglichst wenig verhärtet sind. Ähnlich wie körperliche Krankheiten können auch Paarprobleme chronifizieren, was sie für eine therapeutische oder beraterliche Einflußnahme weniger zugänglich macht.
Neben kirchlichen und staatlichen Beratungsstellen bieten auch niedergelassene Therapeuten Paartherapie an.